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Erläuterungen zu meiner Aufnahme-Philosophie:


Ziel meiner Arbeit ist immer ein Höchstmaß an Authentizität, d. h. höchste Klangtreue sowie ein ehrliches Ergebnis. Also kein Wald von Mikrofonen mit willkürlicher Abmischung und dem häufig zu erlebenden Effekt, dass zwar alle Instrumente perfekt zu hören sind, aber der Eindruck eines gemeinsamen Musizierens, also ein harmonischer Gesamtklang, nicht zustande kommt. Oder dass plötzlich z. B. eine Triangel lauter bzw. der Solist unnatürlich „überpräsent“ sowie „breiter“ klingt als das gesamte Orchester tutti fortissimo.

So, wie der Dirigent das Klanggeschehen für sein Ohr optimiert hat, klingt auch meine Aufnahme. Und zwar ohne „Weichspüler“ in Form von Frequenzgangänderungen, Dynamikverfälschungen oder ähnlichen Studiotricks. Stattdessen ist mein Anspruch ein natürlicher, homogener Klang auf höchstem Niveau, durchsichtig und mit klarer Ortbarkeit in der Breite und Tiefe (sofern über gute Kopfhörer bzw. Boxen in idealer Stereoposition gehört) sowie mit größtmöglicher Detailgenauigkeit und Qualität bei der Wiedergabe der Klangfarben plus sonstigen Charakteristika aller Stimmen und Instrumente.

Lediglich solchen Aufnahmen, die im Original zu "trocken" klingen, wird bei Bedarf ein harmonischer, passender Hall digital hinzugefügt, um dadurch einen satteren, runden und "majestätischeren" Klang zu erzielen.

Mit diesen Idealen stehe ich in deutlichem Kontrast zu fast allen gängigen Profiproduktionen der großen Labels. Dafür aber klingen meine Aufnahmen  weder künstlich überpräsent  noch "kastriert" oder steril, sondern lassen eine kraftvolle Lebendigkeit sowie die Spannung und Freude beim miteinander Musizieren spüren, was immer mehr audiophile Menschen zu schätzen wissen.

Bewusst wähle ich bei Klassik-Produktionen auch eine Zeitverzögerung von einigen Sekunden vor Beginn des ersten Tracks, damit der Zuhörer seine CD-Player-Fernbedienung in Ruhe zu Seite legen und sich noch kurz entspannen kann, bevor die Musik einsetzt.

Schließlich werden bei Konzertmitschnitten die Nebengeräusche zwischen den Stücken nicht völlig ausgeblendet, um den Live-Charakter zu erhalten. Die Zeiten bis zum Einsetzen vom Applaus übernehme ich ungekürzt, um den Musikern ein authentisches Feedback zu erhalten. Lediglich die Lautstärke wird hier abgesenkt, sonst wäre das Klatschen meist lauter als die Musik.